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Was sind die Schritte beim Ersetzen von Leuchtstoffröhrenbeleuchtung durch LED in einer Werkhalle?

Den Austausch von Leuchtstoffröhren durch LED in einer Werkhalle führen Sie in wenigen klaren Schritten durch: Erfassen Sie die bestehende Situation, erstellen Sie einen Beleuchtungsplan, wählen Sie die passenden Leuchten aus, lassen Sie die Installation durchführen und nehmen Sie das System in Betrieb. Das Vorgehen unterscheidet sich je nach Situation, abhängig vom Hallentyp, der aktuellen Installation sowie den Anforderungen an Lichtstärke und Energieeinsparung. In diesem Artikel erhalten Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um den Übergang von Leuchtstoffröhren zu LED.

Welche Kosten sind mit dem Wechsel von TL zu LED verbunden?

Drei Komponenten bestimmen die Kosten: die Anschaffung der Leuchten, die Installationskosten und eventuelle Planungskosten für ein Beleuchtungskonzept. Abhängig von der Größe der Halle und dem gewählten Leuchtentyp variieren die Investitionskosten, aber in den meisten Fällen amortisiert sich der Umstieg durch Energieeinsparungen und geringere Wartungskosten von selbst.

Industrielle LED-Leuchten verbrauchen in der Regel 50 bis 70 Prozent weniger Energie als vergleichbare Leuchtstoffröhrensysteme. Darüber hinaus halten LED-Leuchten von guter Qualität deutlich länger, was die Austauschhäufigkeit und die damit verbundenen Arbeitskosten erheblich senkt. Insbesondere in Hallen mit schwer zugänglichen Installationen sind diese Einsparungen bei der Wartung erheblich.

Was die Investition weiter erleichtern kann: In den Niederlanden besteht die Möglichkeit, steuerliche Regelungen wie die zu nutzen Energie-Investitionsabzug, womit ein Teil der Investitionskosten steuerlich absetzbar ist. Zudem stehen Fördermöglichkeiten für energiesparende Maßnahmen in der Industrie zur Verfügung.

Wie erstellt man einen Beleuchtungsplan für eine Werksause?

Alles beginnt mit einer gründlichen Bestandsaufnahme des Raumes: den Abmessungen, der Arbeitshöhe, den stattfindenden Aktivitäten und den geltenden Normen für die Arbeitsplatzbeleuchtung. Auf dieser Basis wird berechnet, wie viele Lichtpunkte erforderlich sind, in welcher Höhe und mit welcher Lichtstärke, um ein gleichmäßiges Beleuchtungsniveau zu erreichen.

Ein guter Beleuchtungsplan berücksichtigt die folgenden Elemente:

  • Die gewünschte Beleuchtungsstärke in Lux pro Arbeitsbereich
  • Die Lichtfarbe (Farbtemperatur in Kelvin) passend zu den Arbeiten
  • Die IP- und IK-Klassifizierung der Leuchten, abgestimmt auf Staub, Feuchtigkeit und mechanische Beanspruchung
  • Die Platzierung von Leuchten für minimale Blendung und maximale Gleichmäßigkeit
  • Etwaige Notbeleuchtung und Tageslichtregelung

Professionell Lichtberatung verwend Simulationssoftware, um die Lichtverteilung im Voraus zu berechnen. So wissen Sie sicher, dass die neue Installation den Normen entspricht und die gewünschten Arbeitsbedingungen liefert, bevor auch nur eine einzige Leuchte montiert ist.

Was ist der Unterschied zwischen einer Nachrüstung und einem vollständigen Leuchtenaustausch?

Bei einer Nachrüstung wird die bestehende Leuchtstofflampe beibehalten und nur die Lichtquelle durch ein LED-Äquivalent ersetzt. Bei einem vollständigen Leuchtenaustausch wird die gesamte Leuchte, einschließlich Gehäuse und Optik, durch eine neue LED-Leuchte ersetzt. Der Unterschied liegt in der Tiefe des Eingriffs und der ultimativen Leistung.

Eine Nachrüstung ist in der Ausführung schneller und kostengünstiger, weist jedoch Einschränkungen auf. Die optischen Leistungen der Originalleuchte bleiben maßgeblich, was die Lichtausbeute und Effizienz einschränken kann. Zudem ist die Lebensdauer des bestehenden Gehäuses ein unsicherer Faktor, insbesondere in industriellen Umgebungen mit Staub, Vibrationen oder Feuchtigkeit.

Ein vollständiger Leuchtenaustausch erfordert eine höhere Anfangsinvestition, bringt jedoch in der Regel eine bessere Lichtleistung, eine höhere Energieeinsparung und eine längere Lebensdauer mit sich. In rauen Industrieumgebungen ist dies fast immer die klügste Wahl, da moderne Leuchten mit den richtigen Schutzarten, einem geeigneten Wärmemanagement und optischen Systemen entworfen sind, die speziell auf die Anwendung abgestimmt sind.

Welche Schritte sind erforderlich, um die Leuchtstoffbeleuchtung durch LED zu ersetzen?

Die TL-zu-LED-Migration in einer Werkhalle verläuft am effektivsten über einen strukturierten Stufenplan. Indem man jede Phase sorgfältig durchläuft, vermeidet man technische Probleme, unerwartete Kosten und Stillstand in der Produktion.

  1. Bestandsaufnahme: Erfassen Sie die aktuelle Situation. Notieren Sie die Anzahl der Leuchten, den Typ der Leuchtstofflampen, die Montagehöhe, die Raumabmessungen und eventuelle besondere Umgebungsfaktoren wie Staub, Feuchtigkeit oder Hitze.
  2. Beleuchtungsplan erstellen: Lassen Sie einen technischen Beleuchtungsplan auf der Grundlage der Normen für Arbeitsplatzbeleuchtung und der spezifischen Anforderungen der Halle erstellen.
  3. Leuchtenauswahl Wählen Sie LED-Leuchten aus, die zur Umgebung, zur erforderlichen Lichtstärke und zu den von der Situation geforderten IP- und IK-Klassen passen.
  4. Angebotsprozess Fordern Sie Angebote von zertifizierten Installateuren an und vergleichen Sie nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach den Garantiebedingungen und der Qualität der Leuchten.
  5. Installationsplan Stimmen Sie die Installationstermine auf die Betriebsplanung ab, um Belästigungen und Produktionsausfälle zu minimieren.
  6. Installation durchführen: Lassen Sie den Austausch von einem zugelassenen Installateur durchführen, einschließlich der ordnungsgemäßen Entsorgung der alten Leuchtstoffröhren (die als Sondermüll gelten).
  7. Inbetriebnahme und Überprüfung: Messen Sie nach der Installation die Beleuchtungswerte und stellen Sie eventuelle Regelungen wie Sensoren oder die Tageslichtsteuerung ein.

Welche LED-Leuchten sind für schwere Industrieumgebungen geeignet?

Nicht jede Leuchte ist auf die Bedingungen ausgelegt, die die Schwerindustrie mit sich bringt. Denken Sie an hohe oder niedrige Temperaturen, Staub, Feuchtigkeit, Vibrationen und manchmal auch an korrosive Stoffe oder Explosionsgefahr. Die Mindestanforderung ist eine IP65-Klassifizierung für die Staub- und Wasserdichtigkeit, ergänzt durch einen passenden IK-Wert für den mechanischen Schutz.

In Umgebungen mit extremer Hitze, wie Stahlwerken oder Gießereien, sind standardmäßige LED-Leuchten nicht ausreichend. Hier werden Leuchten benötigt, die speziell für hohe Umgebungstemperaturen und die Einwirkung von Infrarotstrahlung entwickelt wurden. Für Umgebungen mit aggressiven Chemikalien oder Explosionsgefahr gelten zusätzliche ATEX-Zertifizierungen.

Für eine Übersicht von Leuchten, die auf spezifische industrielle Anwendungen, von Werkstattbeleuchtung bis hin zu Außenbereichen und Klimakammern, abgestimmt sind, lohnt es sich zu betrachten Beleuchtung für Infrastruktur und Gelände. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl stets die IP- und IK-Klassen, die die Umgebung erfordert.

Wie lange dauert die Installation von LED-Beleuchtung in einer Werkhalle?

Die Installationsdauer hängt von der Größe der Halle, der Anzahl der Leuchten, der Montagehöhe und der Komplexität der elektrischen Installation ab. Eine kleinere Halle mit Dutzenden von Leuchten kann an einem Arbeitstag fertiggestellt werden, während große Produktionsstandorte mehrere Tage oder Wochen erfordern.

Faktoren, die die Durchlaufzeit beeinflussen, sind unter anderem die Erreichbarkeit der Montagepunkte, die Notwendigkeit von Hebezeug oder Gerüsten und das Ausmaß, in dem die Produktion während der Arbeiten fortgesetzt werden kann. Eine schrittweise Installation, bei der Halle für Halle oder Zone für Zone ersetzt wird, ist ein häufig verwendeter Ansatz, um Stillstandzeiten zu begrenzen.

Eine gute Vorbereitung, einschließlich eines klaren Beleuchtungsplans und einer rechtzeitigen Lieferung der Materialien, bringt den größten Zeitgewinn. Wenn alles im Voraus durchdacht ist, verläuft die eigentliche Installation reibungslos und vorhersehbar.

Praxisbeispiel: Bokalift 2 – Kranschiff Arbeitsbeleuchtung

Ein treffendes Beispiel dafür, wie der Übergang zu LED in der Praxis aussieht, ist das Projekt an Bord der Bokalift 2, einem der größten Kranschiffe der Welt. Die technischen Herausforderungen waren beträchtlich: Das Schiff operiert unter rauen maritimen Bedingungen mit ständiger Aussetzung gegenüber Salzwasser, schweren Vibrationen des Krans und extremen Temperaturwechseln. Standardindustrielle Leuchten würden unter diesen Bedingungen schnell versagen.

Die Designentscheidungen waren daher streng auf die operativen Einschränkungen abgestimmt. Es wurde sich für Leuchten mit einer hohen IP-Schutzart und einem robusten IK-Wert entschieden, damit sie gegen mechanische Stöße und Spritzwasser beständig sind. Da die Wartung auf See kostspielig und zeitaufwendig ist, stand eine lange Lebensdauer im Mittelpunkt der Auswahl, Ersetzungen mitten in einer Offshore-Operation sind schlichtweg keine Option.

Was dieses Projekt lehrt, ist direkt anwendbar auf den Übergang von TL zu LED in industriellen Betriebshallen: Die Umgebungsfaktoren bestimmen die Leuchtenauswahl, nicht umgekehrt. Wer vorab die richtigen Spezifikationen festlegt, vermeidet teure Neuinstallationen im Nachhinein. Mehr über dieses Projekt lesen Sie auf der Seite des Bokalift 2 Schiffs-LED-Beleuchtungsprojekt.

Wie JEL Products beim Übergang von Leuchtstoffröhren zu LED-Leuchten hilft

JEL Products begleitet Industrieunternehmen während des gesamten Prozesses der Umstellung von Leuchtstoffröhren auf LED-Beleuchtung – von der ersten Analyse bis hin zur Inbetriebnahme. Der Ansatz zielt auf Umgebungen ab, in denen Standardlösungen nicht ausreichen und bei denen es keine Kompromisse hinsichtlich der Zuverlässigkeit geben darf.

Was JEL Products konkret bietet:

  • Technische Beleuchtungsberatung und maßgeschneiderte Beleuchtungspläne für Werkhallen und Industriegelände
  • Hochwertige LED-Leuchten der Marken DCbright und DarkLicht, entwickelt und hergestellt in den Niederlanden
  • Leuchten für extreme Bedingungen: hohe Temperaturen, Korrosion, ATEX-Zonen und Klimakammern
  • Begleitung bei Förderverfahren und steuerlichen Regelungen
  • Komplette Entlastung: von Engineering und Lichtmasten bis hin zu Installation und Wartung
  • ISO9001- und VCA-zertifiziert, mit nachweisbarer Erfahrung in der Schwerindustrie

Ob es sich um eine einzelne Werkhalle oder ein groß angelegtes Projekt in der Hafen- und Terminalsektor, JEL Products begleitet Sie von Anfang bis Ende. Nehmen Sie gerne Kontakt auf über die Kontaktseite für ein unverbindliches Gespräch über die Möglichkeiten für Ihre Situation.

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